Erfahrungsbericht Werkstudium

Aktuell studiere ich in Bayreuth BWL (M.Sc.) mit dem Schwerpunkt FACT (Finance, Accounting, Controlling, Taxation) und absolviere zudem parallel die WP-Option.

Nach Abschluss des Studiums strebe ich eine Tätigkeit in der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung an. Um vor Abschluss des Studiums weitere Berufserfahrung zu sammeln und so einen „leichteren“ Berufseinstieg zu ermöglichen, habe ich mich – studienbegleitend – zu einem Werkstudium in der Wirtschaftsprüfung entschlossen.

Warum Rosenschon?
Wichtig waren für mich insbesondere drei Faktoren: (1) Verantwortung, (2) Interdisziplinarität und (3) Ansprechpartner.

(1) Verantwortung
Als Werkstudent bei Rosenschon bin ich vollumfänglich in die Abschlussprüfung eingebunden, kann eigenständig Prüfungsgebiete bearbeiten und erfülle nicht lediglich die klassichen „Hilfsarbeiten“ eines Werkstudenten. Vielmehr wird man als vollwertiger „Prüfungsassistent in Teilzeit“ eingebunden. Mit der Zeit wird – je nach Kenntnisstand – immer mehr Verantwortung übertragen, das Aufgabenspektrum wird dementsprechend laufend erweitert. „Fördern und Fordern“ lautet das credo.

(2) Interdisziplinarität
Gerade im FACT-Bereich zeigen Absolventen häufig Interesse an den Bereichen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Rosenschon bietet die Möglichkeit, in beiden Bereichen Erfahrungen zu sammeln und auch steuerliche Aufgaben zu bearbeiten. Ein Entweder-Oder-Prinzip ist möglich, aber nicht zwingend. Nach Rücksprache mit den Vorgesetzten kann mithin durchaus auch ein interdisziplinärer Ansatz im Rahmen des Werkstudiums verfolgt werden. Hinzu kommt eine vielfältige Mandatsstruktur: man gewinnt Einblicke in verschiedenste Branchen, in Unternehmen jeder Größe – der Aspekt, der die Wirtschaftsprüfung gerade spannend macht.

(3) Ansprechpartner
Gerade in den frühen Jahren der Karriere war es für mich essentiell, dass eine hinreichende Betreuung gewährleistet und man nicht auf sich allein gestellt ist – vor allem in der Corona-Zeit. In der Prüfung stehen die Prüfungsleiter bei Rosenschon jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Partner haben immer ein offenes Ohr. Bei Rosenschon wird somit eine open-door-policy tatsächlich gelebt.

Warum nicht nach Nürnberg?
Zweifellos finden sich auch in Nürnberg exzellente und deutlich größere Kanzleien. Allerdings ist es – gerade bei einem Studium an der Universität Bayreuth –  spannend, in die ortsansässigen Unternehmen in Bayreuth und Umgebung Einblicke zu gewinnen. Diese haben häufig die Kultur und die Stadt selbst maßgebend geprägt. Deshalb eröffnet der Mittelstand eine durchaus attraktive(re) Möglichkeit, sowohl fachlich als auch persönlich voranzuschreiten und Bayreuth außerhalb von Universität und Studentenleben etwas besser kennenzulernen – eine Möglichkeit, die die großen Prüfungsgesellschaften selten bieten können.

Wer Interesse daran hat, anspruchsvolle und vielfältige Aufgaben in einem geerdeten Team zu bearbeiten und mittelständische, auch international (!) ausgerichtete Mandate mit bayrischem Ursprung zu betreuen, ist bei Rosenschon jedenfalls gut aufgehoben.

Moritz Zieglmeier

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